Public Relations Atelier

Mag. Eva Nahrgang

Öffentlichkeitsarbeit

und DIY Workshops
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09. Dezember 2014, Stadtsaal Berndorf, Niederösterreich

Niederösterreichisches Landesjugendheim Pottenstein: Buchprojekt Lebenswege

Die Ausgangssituation: Die sozialpädagogische Kinder- und Jugendeinrichtung in Pottenstein ist eine von insgesamt neun Häusern dieser Art in Niederösterreich. Über 70 Kinder und Jugendliche werden hier in stationären und teilstationären Gruppen individuell betreut, gefördert und unterstützt. Nun wurde das Leben und die Lebenswege rund um dieses Haus und seine Bewohner, Mitarbeiter und Unterstützer in einem Buch festgehalten.Das Ziel:Ziel der Kommunikations- und Medienarbeit war es, mit einer richtungsweisenden Publikation einen Beitrag zur Entstigmatisierung von Kindern, Jugendlichen und deren Familien in niederösterreichischen Einrichtungen zu leisten. "In Pottenstein werden alle jungen Menschen mit viel Aufmerksamkeit, Wertschätzung, Liebe und familiärer Geborgenheit ein Stück ihres Weges begleitet, deshalb auch der Buchtitel Lebenswege", so Direktorin Dr. Elizabeth Baum-Breuer.Die Umsetzung:Um der breiten Öffentlichkeit das Haus und die Arbeit der Sozialpädagogen näher zu bringen, wurde für das NÖ Landesjugendheim in Pottenstein ein Konzept erstellt, Bewohner und Mitarbeiter zwei Jahre lang im Arbeitsalltag besucht, begleitet, interviewt und die Eindrücke zu Papier gebracht. Am 9. Dezember 2014 fand schließlich im Stadtsaal Berndorf im Beisein Niederösterreichischer Prominenz die Präsentation des Geschichtenbuchs "Lebenswege" statt. ORF-Kulturlady Dr. Barbara Rett las auszugsweise aus dem Werk und Kinder und Jugendliche aus dem Haus in Pottenstein sorgten für einen berührenden musikalischen Rahmen. Ganz bewusst wurde auch das Format des Druckwerks mit 40x30 Zentimetern gewählt, denn niemand soll diese Buch einfach in eine Schublade stecken - genauso wenig, wie die Kinder und Jugendlichen!Das Buch wird vom NÖ Landesjugendheim Pottenstein gerne an Interessenten gegen eine Spende, die den Kindern zu Gute kommt, weitergegeben. Nähere Informationen: www.ljh-pottenstein.at

Journalisten-Knigge

1 QUALITÄT VOR QUANTITÄT.In vielen Redaktionen wird gespart, weshalb Journalisten immer weniger Zeit für Termine außer Haus haben. Wenn ein Journalist also extra zu einer Pressekonferenz kommt und dort nichts Neues erfährt, machen Sie sich nicht sehr beliebt. Ein brisantes Thema ist deshalb ein absolutes Muss! Wiegen Sie unbedingt im Vorfeld genau ab, wie relevant Ihr Thema wirklich ist, bevor Sie weitere Schritte in die Wege leiten.2 DER RICHTIGE AUFMACHER.Journalisten erhalten tagtäglich unzählige Pressemitteilungen per E-Mail, manchemal 50 und mehr. Formulieren Sie deshalb bereits den Betreff so, dass er Aufmerksamkeit erregt. Das erhöht die Chance, dass Ihre Pressemitteilung gelesen wird und nicht gleich in den Papierkorb wandert.3 JETZT ODER NIE!Wenn ein Journalist eine Auskunft über Ihr Unternehmen möchte, dann erwartet er diese Auskunft sofort und nicht erst ein halbes Jahr später. Journalisten müssen sich eben an Redaktionsschlüsse halten, oder haben Sie schon einmal eine Zeitung mit leeren Seiten gesehen? Nutzen Sie deshalb jede Journalistenanfrage als Chance und reagieren Sie rasch. Wenn nicht, wird sich der Redakteur ein anderes Unternehmen suchen, das ihm seine Fragen beantwortet, und Sie haben Pech gehabt.4 WER SUCHET, DER MUSS FINDEN!Sie hatten soeben ein Interview. Nun sucht der Journalist nach ergänzenden Informationen für seinen Artikel - unter anderem auch auf Ihrer Website. Journalisten gehen davon aus, dass sie im Pressebereich Ihrer Unternehmenswebsite alles finden, was sie brauchen: eine Kurzbeschreibung des Unternehmens, Bildmaterial und die Texte der letzten Presseaussendungen. Schön, wenn Sie einen eigenen Pressebereich auf Ihrer Website haben. Weniger schön, wenn Journalisten den Pressebereich nicht sofort finden. Der Link zum Pressecorner MUSS daher auf der obersten Ebene der Website (Startseite) zu finden sein, gekennzeichnet mit dem Stichwort "Presse" oder "Medien".5 AUF DEN INHALT KOMMT ES AN.So wie jede Frau ein Kleines Schwarzes im Kleiderschrank haben sollte, so sollte jedes Unternehmen eine Pressemappe in der Schublade haben. Eine Pressemappe bündelt wichtige Informationen über Ihr Unternehmen und ist für alle persönlichen Journalistenkontakte sowie Pressegespräche und Pressekonferenzen unerlässlich. Eine Pressemappe muss keine Hochglanz-Werbebroschüre sein, wesentlich ist der Inhalt. Idealerweise beinhaltet eine Pressemappe ein Fact Sheet mit wichtigen Unternehmensdaten und -zahlen, ein Glossar für Fachbegriffen, ein bis zwei aktuelle Pressemitteilungen, druckfähiges Fotomaterial auf CD oder USB-Stick sowie eine Visitenkarte bzw. Kontaktdaten für Journalistenrückfragen.6 KONTAKTE, KONTAKTE, KONTAKTE. Für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit ist es entscheidend die richtigen Medien und die richtigen Journalisten anzusprechen. Wenn Sie Lifestyle-Themen an Politikjournalisten schicken, werden Sie diese nicht nur langweilen, sondern höchstwahrscheinlich auch vergraulen. Ein perfekt gewarteter Presseverteiler ist entscheidend, weil er den Grundstein für Ihre Medienpräsenz legt. 

Herzilein Papeterie im freizeit Kurier, 06.12.2014

Schön verpackt

Auf der Suche nach Geschenkpapier für Weihnachten ist Isabella Klausnitzer vom freizeit Kurier natürlich auf die Herzilein Papeterie gestoßen und hat darüber berichtet. Ich muss meine Packerl übrigens auch noch einhüllen - in "Herzilein" versteht sich.