Public Relations Atelier

Mag. Eva Nahrgang

Öffentlichkeitsarbeit

und DIY Workshops
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03. Dezember 2015, Casino Baden, Niederösterreich

Bank Austria Sozialpreis für MOKI NÖ - Mobile Kinderkrankenpflege

Das Kinder- und Jugend-Palliativ-Team (KI-JU-PALL) MOKI NÖ – Mobile Kinderkrankenpflege Niederösterreich ist stolz auf den Bank Austria Sozialpreis, der am 03.12.2015 verliehen wurde. „Ich möchte diese besondere Auszeichnung zum Anlass nehmen und mich bei meinem gesamten Team für deren unermüdliche Arbeit bedanken“ , so Renate Hlauschek, MSc, Geschäftsführende Vorsitzende von MOKI NÖ und Projektinitiatorin. Die Ausgangssituation: Die Idee des mobilen Kinder- und Jugend-Palliativ-Teams (KI-JU-PALL) ist es, die Palliativversorgung von schwer kranken und sterbenden jungen Menschen in Niederösterreich abzudecken und eine Lücke zu schließen. Kinder- und Jugendlichen werden zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung gepflegt, betreut und begleitet. Das Team besteht aus 28 diplomierten Kinderkrankenpflegefachkräften sowie 3 Kinderfachärzten und ist in vier mobilen Palliativteams integriert (Standorte Melk, Mödling, Tulln, Wiener Neustadt). Schwerpunkt der mobilen Palliativbetreuung ist das Vorbeugen und Lindern von Leiden durch frühzeitiges Erkennen sowie das Einschätzen und Behandeln von Schmerzen und weiteren belastenden Beschwerden. Es geht darum den Kindern ein Stückchen Normalität zu ermöglichen und die betroffenen Familien zu entlasten und zu stärken. Gemeinsam wird auch eine Umgebung geschaffen, damit Familien mit einem sterbenden Kind die letzten Stunden gemeinsam verbringen und in aller Ruhe Abschied nehmen können. Seit Beginn des Projekts im Jahr 2007 konnten 183 Kinder und Jugendliche sowie deren Familien in Niederösterreich begleitet und unterstützt werden. Inklusive der Trauerbegleitungen von Eltern nach Fehl- bzw. Totgeburt und plötzlichem Kindstod. Das Ziel: Die Palliativversorgung von Kindern ist physische und psychische Schwerstarbeit. Für das KI-JU-PALL Team ist es wesentlich, dass der Service, der Familien mit schwerkranken und sterbenden jungen Menschen in Niederösterreich geboten wird, von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. So entstand die Idee, das Projekt „Bis zum letzten Atemzug“ für den Bank Austria Sozialpreis 2015 einzureichen, da sich die Bank seit vielen Jahren im sozialen Bereich engagiert. Nach Beendigung der Ausschreibungsfrist wählte eine Fachjury drei Projekte pro Bundesland. Im Anschluss daran kürte die engagierte Öffentlichkeit über ein Internet Voting jeweils ein Siegerprojekt. Die Umsetzung: Im Dezember 2015 wurde schließlich im Casino Baden der Bank Austria Sozialpreis vergeben. Das KI-JU-PALL Team errang in Niederösterreich den ersten Platz für das eigereichte Projekt mit dem Titel „Bis zum letzten Atemzug“. Die Auszeichnung bedeutet für das gesamte Team eine ganz besondere Ehre und ist ein großer Motivationsfaktor, denn auch Unterstützer brauchen Unterstützer!. Das Preisgeld von insgesamt 7.000 Euro wird nun für die 24-Stunden-Bereitschaft der diplomierten Kinderkrankenpflegefachkräfte verwendet. Wenn ein Kind zu Hause betreut wird und dem Sterben nahe ist, ist es dem KI-JU-PALL- Team ein Anliegen die Eltern in diesen schweren Stunden zu begleiten und zu unterstützen. Seit 2007 haben alle Kinderkrankenpflegefachkräfte des Vereins diesen Bereitschaftsdienst unentgeltlich geleistet. Weiters kommt das Preisgeld Neugeborenen mit schweren Herzfehlern, die eine Operation vor sich haben, zu Gute, da es hier bis dato keine öffentliche Finanzierung gibt.   Spendenkonto MOKI NÖ (steuerlich absetzbar) Raiffeisenbank Pittental IBAN:AT233264700002442580? BIC: RLNWATW1647  Weitere Informationen: http://noe.moki.at

Svoboda Büromöbel in den Salbzurger Nachrichten, 17.01.2015

Mehr Buntes ins Büro

Ähnlich wie in Sachen Mode gilt, dass die "dritte Haut" am Arbeitsplatz zu einem passen muss. Die Salzburger Nachrichten berichten über eine von meinem Kunden Svoboda Büromöbel in Auftrag gegebene Studie zum Thema "Farbe in den heimischen Büros". Das Ergebnis: 62,4 Prozent aller österreichischen Büros sind kühl und unpersönlich ausgestattet - obwohl vollkommen unterschiedliche Menschentypen mit unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und Arbeitsweisen darin arbeiten. 86,1 Prozent der Befragten würden sich in einer farblich ansprechenderen Arbeitsumgebung deutlich motivierter fühlen. Der Büromöbelhersteller Svoboda hat sofort reagiert und bietet nun eine kostenlose Color-Concept-Beratung und geht mit einem individuellen Farbkonzept auf unterschiedliche Stiltypen ein. Die reprästentative Studie wurde übrigens von der Firma Mindtake durchgeführt - besten Dank an Dr. Eva Oberecker!

09. Dezember 2014, Stadtsaal Berndorf, Niederösterreich

Niederösterreichisches Landesjugendheim Pottenstein: Buchprojekt Lebenswege

Die Ausgangssituation: Die sozialpädagogische Kinder- und Jugendeinrichtung in Pottenstein ist eine von insgesamt neun Häusern dieser Art in Niederösterreich. Über 70 Kinder und Jugendliche werden hier in stationären und teilstationären Gruppen individuell betreut, gefördert und unterstützt. Nun wurde das Leben und die Lebenswege rund um dieses Haus und seine Bewohner, Mitarbeiter und Unterstützer in einem Buch festgehalten.Das Ziel:Ziel der Kommunikations- und Medienarbeit war es, mit einer richtungsweisenden Publikation einen Beitrag zur Entstigmatisierung von Kindern, Jugendlichen und deren Familien in niederösterreichischen Einrichtungen zu leisten. "In Pottenstein werden alle jungen Menschen mit viel Aufmerksamkeit, Wertschätzung, Liebe und familiärer Geborgenheit ein Stück ihres Weges begleitet, deshalb auch der Buchtitel Lebenswege", so Direktorin Dr. Elizabeth Baum-Breuer.Die Umsetzung:Um der breiten Öffentlichkeit das Haus und die Arbeit der Sozialpädagogen näher zu bringen, wurde für das NÖ Landesjugendheim in Pottenstein ein Konzept erstellt, Bewohner und Mitarbeiter zwei Jahre lang im Arbeitsalltag besucht, begleitet, interviewt und die Eindrücke zu Papier gebracht. Am 9. Dezember 2014 fand schließlich im Stadtsaal Berndorf im Beisein Niederösterreichischer Prominenz die Präsentation des Geschichtenbuchs "Lebenswege" statt. ORF-Kulturlady Dr. Barbara Rett las auszugsweise aus dem Werk und Kinder und Jugendliche aus dem Haus in Pottenstein sorgten für einen berührenden musikalischen Rahmen. Ganz bewusst wurde auch das Format des Druckwerks mit 40x30 Zentimetern gewählt, denn niemand soll diese Buch einfach in eine Schublade stecken - genauso wenig, wie die Kinder und Jugendlichen!Das Buch wird vom NÖ Landesjugendheim Pottenstein gerne an Interessenten gegen eine Spende, die den Kindern zu Gute kommt, weitergegeben. Nähere Informationen: www.ljh-pottenstein.at

Journalisten-Knigge

1 QUALITÄT VOR QUANTITÄT.In vielen Redaktionen wird gespart, weshalb Journalisten immer weniger Zeit für Termine außer Haus haben. Wenn ein Journalist also extra zu einer Pressekonferenz kommt und dort nichts Neues erfährt, machen Sie sich nicht sehr beliebt. Ein brisantes Thema ist deshalb ein absolutes Muss! Wiegen Sie unbedingt im Vorfeld genau ab, wie relevant Ihr Thema wirklich ist, bevor Sie weitere Schritte in die Wege leiten.2 DER RICHTIGE AUFMACHER.Journalisten erhalten tagtäglich unzählige Pressemitteilungen per E-Mail, manchemal 50 und mehr. Formulieren Sie deshalb bereits den Betreff so, dass er Aufmerksamkeit erregt. Das erhöht die Chance, dass Ihre Pressemitteilung gelesen wird und nicht gleich in den Papierkorb wandert.3 JETZT ODER NIE!Wenn ein Journalist eine Auskunft über Ihr Unternehmen möchte, dann erwartet er diese Auskunft sofort und nicht erst ein halbes Jahr später. Journalisten müssen sich eben an Redaktionsschlüsse halten, oder haben Sie schon einmal eine Zeitung mit leeren Seiten gesehen? Nutzen Sie deshalb jede Journalistenanfrage als Chance und reagieren Sie rasch. Wenn nicht, wird sich der Redakteur ein anderes Unternehmen suchen, das ihm seine Fragen beantwortet, und Sie haben Pech gehabt.4 WER SUCHET, DER MUSS FINDEN!Sie hatten soeben ein Interview. Nun sucht der Journalist nach ergänzenden Informationen für seinen Artikel - unter anderem auch auf Ihrer Website. Journalisten gehen davon aus, dass sie im Pressebereich Ihrer Unternehmenswebsite alles finden, was sie brauchen: eine Kurzbeschreibung des Unternehmens, Bildmaterial und die Texte der letzten Presseaussendungen. Schön, wenn Sie einen eigenen Pressebereich auf Ihrer Website haben. Weniger schön, wenn Journalisten den Pressebereich nicht sofort finden. Der Link zum Pressecorner MUSS daher auf der obersten Ebene der Website (Startseite) zu finden sein, gekennzeichnet mit dem Stichwort "Presse" oder "Medien".5 AUF DEN INHALT KOMMT ES AN.So wie jede Frau ein Kleines Schwarzes im Kleiderschrank haben sollte, so sollte jedes Unternehmen eine Pressemappe in der Schublade haben. Eine Pressemappe bündelt wichtige Informationen über Ihr Unternehmen und ist für alle persönlichen Journalistenkontakte sowie Pressegespräche und Pressekonferenzen unerlässlich. Eine Pressemappe muss keine Hochglanz-Werbebroschüre sein, wesentlich ist der Inhalt. Idealerweise beinhaltet eine Pressemappe ein Fact Sheet mit wichtigen Unternehmensdaten und -zahlen, ein Glossar für Fachbegriffen, ein bis zwei aktuelle Pressemitteilungen, druckfähiges Fotomaterial auf CD oder USB-Stick sowie eine Visitenkarte bzw. Kontaktdaten für Journalistenrückfragen.6 KONTAKTE, KONTAKTE, KONTAKTE. Für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit ist es entscheidend die richtigen Medien und die richtigen Journalisten anzusprechen. Wenn Sie Lifestyle-Themen an Politikjournalisten schicken, werden Sie diese nicht nur langweilen, sondern höchstwahrscheinlich auch vergraulen. Ein perfekt gewarteter Presseverteiler ist entscheidend, weil er den Grundstein für Ihre Medienpräsenz legt.